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Rückwärtslegierung

Beginnen Sie mit dem Ziel-Feingehalt und berechnen Sie, wie viel Feinmetall UND Vorlegierung gemischt werden müssen.

Rückwärtslegierung

Bestimmen Sie die Mengen an reinem Metall und Legierung aus dem Zielgewicht und -feingehalt.

Feingold (999.9‰)

75.00 g

+

Vorlegierung (Cu/Ag)

25.00 g

Die Rückwärtslegierungsberechnung beginnt mit einem Ziel-Feingehalt (z.B. 750‰ für 18-ct-Gold) und bestimmt die genauen Mengen an Feinmetall und Beimetallen (Kupfer, Silber, Palladium, Zink), die gemischt werden müssen, um das gewünschte Endgewicht zu erhalten. Dies ist die tägliche Berechnung jeder Goldschmiede und Giesserei in der Schweiz.

Die Grundformel: Menge Feinmetall = Endgewicht × Ziel-Feingehalt. Menge Beimetalle = Endgewicht − Menge Feinmetall. Für eine typische 750‰-Gelbgold-Legierung bestehen die Beimetalle aus 12,5 % Silber und 12,5 % Kupfer. Bei Weissgold ersetzen Palladium oder Nickel das Kupfer. Bei Roségold dominiert Kupfer (bis 20 %).

Die Beimetalle sind nicht immer rein: Eine Werkstatt kann einen Goldposten mit 500‰ erhalten und ihn auf 750‰ anheben wollen. In diesem Fall muss die Menge an reinem Feinmetall (999‰) berechnet werden, die hinzugefügt werden muss. Die Rückwärtsberechnung berücksichtigt den Ausgangsfeingehalt und den Zielfeingehalt und optimiert so den Verbrauch von Feinmetall — der teuersten Komponente.

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