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Bestimmen Sie das genaue Gewicht des Feinmetalls, das zugegeben werden muss, um den Ziel-Feingehalt zu erreichen.
Berechnen Sie genau, wie viel Feingold oder Vorlegierung Sie hinzufügen müssen, um den gewünschten Feingehalt zu erreichen.
Feingold/-silber hinzufügen
+ 166.67 g
Neues Gesamtgewicht
266.67 g
Die Feingehältsanpassung (Titelsteigerung) erhöht den Edelmetallgehalt einer vorhandenen Legierung durch Zugabe von Feinmetall. In der Schweizer Goldschmiedebranche ist dies gängig, wenn man zum Beispiel von 750‰ (18 Karat) auf 833‰ wechselt, um einem bestimmten Feingehaltsstempel zu genügen.
Die Grundformel lautet: Zugabe Feinmetall = (Ziel-Feingehalt − Ist-Feingehalt) × Istgewicht / (1 − Ziel-Feingehalt). Diese Berechnung setzt voraus, dass reines Feinmetall (999‰) zugegeben wird. Bei einer Vorlegierung muss der Feingehalt dieser Legierung in die Formel einbezogen werden.
Schweizer Goldschmiede führen ein Metallbuch, in dem jede Titelsteigerung und jede Schmelzoperation festgehalten wird. Dies gewährleistet die ESTV-Konformität und vereinfacht die Prüfungen der Edelmetallkontrolle (METAS).
Die Formel lautet: Einwaage Feinmetall = (Ziel-Feingehalt - Ist-Feingehalt) × Istgewicht ÷ (1 - Ziel-Feingehalt). Beispiel für 10g Gold von 750‰ auf 800‰: (0,800 - 0,750) × 10 ÷ (1 - 0,800) = 2,5g reines Gold.
Ja, die Schweizer Gesetzgebung (BAZG/METAS) schreibt vor, dass Goldschmiede ein genaues Register (Metallbuch) führen müssen, um jede Legierungs- und Schmelzoperation zu dokumentieren und die Konformität sicherzustellen.
Die angezeigten Kurse sind indikativ (LBMA Mid-Market). Sie stellen keine Anlageberatung dar.