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Legierungsausbeute

Berechnen Sie die effektive Ausbeute (%) nach Schmelzen und Raffinierung. Identifizieren Sie vermeidbare Verluste.

Legierungsertrag

Metallverlust (Merma):1.50 g
Verlustprozentsatz:1.50%
Endgültiger Ertrag:98.50%

Die Legierungsausbeute (Wiedergewännungsrate) ist das Verhältnis zwischen der nach dem Schmelzen gewonnenen Metallmasse und der theoretisch erwarteten Masse. Eine Ausbeute von 98 % bedeutet, dass von 100 g theoretischer Masse nur 98 g Feinmetall gewonnen werden. Die restlichen 2 % gehen als Oxide, Spritzer und Tiegelabfälle verloren.

Typische Leistungswerte nach Metall: Feingold (999‰) erreicht mit einem modernen Induktionsofen 98 bis 99,8 %. Schmuckgoldlegierungen (750‰) zeigen mehr Verluste (96 bis 98 %). Silber ist flüchtiger und kann Ausbeuten von 95 bis 98 % aufweisen. Platin hingegen ist quasi unveränderlich und erreicht leicht 99,5 %.

Um die Ausbeute zu verbessern: saubere, nicht poröse Tiegel verwenden, unter reduzierender Atmosphäre schmelzen, Schlacken und Schlämme aufarbeiten (sie enthalten oft 20 bis 50 % Edelmetall) und die Verlustrate regelmäßig mit Testchargen kalibrieren.

Häufig gestellte Fragen

Was ist eine gute Legierungsausbeute nach dem Schmelzen?

Eine Ausbeute von 98% bis 99,5% gilt als hervorragend. Feingold und Platin haben die höchsten Ausbeuten (oft >99%), während Goldlegierungen (750‰) und Silber etwas mehr durch Schlacke und Oxidation verlieren.

Wie kann man das beim Schmelzen verlorene Metall zurückgewinnen?

Physische Verluste (Spritzer, Schlacke, Polierschlamm) können zur vollständigen Raffination an eine professionelle Scheideanstalt geschickt werden (Gekrätzaufbereitung), wodurch bis zu 99% der restlichen Edelmetalle zurückgewonnen werden können.

Die angezeigten Kurse sind indikativ (LBMA Mid-Market). Sie stellen keine Anlageberatung dar.